EIN TEIL DES GROSSEN GANZEN. ZUM WOHL DER GESELLSCHAFT.

Nachhaltig zu handeln bedeutet zum Wohl der Gesellschaft zu ­handeln.
Unser Unternehmenserfolg soll den Menschen um uns herum helfen, sich zu entwickeln und zu wachsen.

 

Zum Wohl der Gesellschaft zu handeln, bedeutet für uns von der Brau Union Österreich:

  • Arbeitsplätze in Österreich zu schaffen
  • die österreichische Bierkultur nach sozialen und ökologischen Maßstäben zu leben und weiterzuentwickeln
  • Produkte in bester Qualität anzubieten
  • neue Partnerschaften zu knüpfen, um die Nachhaltigkeit in allen Bereichen voranzutreiben
Was wir der Gesellschaft zurückgeben

Rund 2.300 Menschen arbeiten bei der Brau Union Österreich – in vielen Regionen unseres Landes. Wir geben den Menschen Arbeit und Brot und viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Dazu kommt: 2.300 Arbeitsplätze, das bedeutet rund 21 Millionen Euro an Lohnsteuer, die wir zum Staatshaushalt beitragen. Dazu ­kamen im Jahr 2016 rund 99,8 Millionen Euro an Biersteuer.

Soziales Engagement ist uns wichtig: Wir haben im Jahr 2016 rund 16.500 Euro an karitative Einrichtungen, wie etwa „pro mente“, gespendet.

Mit unseren Marken sind wir seit jeher in den verschiedensten Bereichen als Sponsor tätig – als Unterstützer der UEFA­ ­Champions League, als Partner des Austria Ski Teams oder als Sponsor von österreichischen Fußballvereinen. Bei diversen ­Musikveranstaltungen sind wir als Sponsor mit an Bord und ­stehen den Organisatoren tatkräftig zur Seite. Zudem fördern wir Brauchtum und Volkskultur durch viele Aktivitäten und Partnerschaften in den verschiedensten Regionen des Landes. 

Als Produzent alkoholischer Getränke ist für uns eines klar: Wir legen großen Wert auf den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol – etwa auf den Jugendschutz und die Aufklärung rund um die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr. 

Wir halten uns an die strengen gesetz­lichen und auch an die selbst auferlegten Vorgaben der „HEINEKEN-­Rules on ­Responsible Commercial Communication“. 

(siehe http://www.the­heinekencompany.com/about-us/business-conduct).

Wie wir die österreichische Bierkultur stärken

Unser Ziel ist es, die österreichische Bierkultur nach sozialen und ökologischen Herausforderungen zu gestalten und weiter zu entwickeln. Dabei geht es auch und vor allem darum, die Konsumenten in ihrem Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Biergenuss zu stärken.

Wir lehnen Alkoholmissbrauch ab und setzen uns konsequent für Aufklärung, Information und Prävention ein. Unsere Werbe- und Marketingaktionen richten sich niemals an Jugendliche oder Kinder. Und wir wollen unsere Konsumenten überzeugen, dass beim Bierkonsum nicht die Quantität, sondern die Qualität den Genuss steigert – egal ob wir uns an junge Erwachsene beim Rock-­Festival oder an Stammtischbesucher im Wirtshaus wenden. 

Immer wieder betonen wir die Bedeutung des verantwortungs­vollen Umgangs mit Alkohol, etwa auf den Gösser-Bannern im Wintersport und den Puntigamer-Bannern beim Fußball. Die ­Marke Gösser als Partner des ÖSV war auch in der Saison 2016/17 bei Schirennen mit den CSR-Banden „Vernünftig genießen“ präsent. Unsere Marken Zipfer, Gösser und Puntigamer heben auf den ­Etiketten die jeweilige Website mit Tipps für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol hervor.

Nähere Infos unter:

http://www.goesservernuenftiggeniessen.at
http://www.puntigamer.at/vernuenftig-samma
http://www.zipfer.at/de/verantwortung.html

Heineken verwendet auf der Verpackung das „Enjoy Responsibly“-Logo und Desperados verweist mit „Drink responsibly“ auf weitere Informationen auf www.desperados.com. Heineken betreibt ­außerdem eine eigene Marketingkampagne zum Thema ­„Enjoy Heineken Responsibly“. Zudem ist die HEINEKEN-Familie und ­damit auch die Brau Union Österreich Mitglied der ­Initiative „Global Beer Responsibility Day“: Gemeinsam mit AB InBev und Carlsberg haben wir uns verpflichtet, auch 2016 einen ­Tagesevent im ­Zeichen des verantwortungsvollem Umgangs mit Alkohol zu ­veranstalten.

„Wir sind das größte Brauerei­unternehmen Österreichs – deshalb tragen wir große gesellschaftliche Verant­wortung. Diese leben wir mit unseren Initiativen und Aktivitäten für einen verant­wortungsvollen Biergenuss.“
Andreas Stieber, Leitung Marketing

Produktentwicklung mit Verantwortung

Wir bieten den Konsumenten verstärkt Produkte an, die den ­verantwortungsvollen Bierkonsum fördern. 2016 lag unser Schwerpunkt erneut auf der Entwicklung von alkoholreduzierten und alkoholfreien Bieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Brau Union Österreich bietet heute acht alkoholreduzierte und acht alkoholfreie Biere an. Das alkoholfreie Gösser Kracherl ­Holunder und der Puntigamer Frei Radler zählten 2016 zu den Top-Innovationen.

In unserem Bierkulturbericht 2016 war Nachhaltigkeit Schwerpunktthema. Eine repräsentative Umfrage lieferte interessante Ergebnisse über die österreichische Bierkultur. Das Ergebnis der Umfrage zeigt eindeutig, dass Nachhaltigkeit bei den Österreichern einen großen Stellenwert hat. Der Bericht ist online unter http://www.brauunion.at/bierkultur/bierkulturbericht/ 

Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden und Konsumenten verstehen, wie wir arbeiten: So bieten wir etwa  Brauereiführungen an, Besuche in den Braumuseen und speziell in Kaltenhausen eine Biersommelier-Ausbildung. Mittlerweile haben wir in den sechs­tägigen Kursen über 100 Biersommeliers ausgebildet. Der Abschluss dieser fundierten Ausbildung berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung „Biersommelier/Biersommelière“ sowie des Biersommelier-Zeichens. Nähere Infos unter http://www.kaltenhausen.at/bierkultur/biersommelier-ausbildung/

Produktsicherheit und Gesundheit

Sichere und gesunde Produkte in bester österreichischer Qualität – das bieten wir unseren Konsumenten. Die Qualität unserer Erzeugnisse kontrollieren und bewerten wir kontinuierlich in unseren Labors. Mit HACCP-Systemen werden potenzielle Gefahren analysiert und Präventivmaßnahmen eingeleitet. Alle unsere Produkte sind gentechnikfrei, zudem verfügen sechs Betriebe über eine Zertifizierung nach dem IFS-Standard, dies ist ein internationaler Lebensmittel-Sicherheits-Standard. Für Gösser Bier verwenden wir ausschließlich österreichische Rohstoffe, daher darf das Gösser Bier auch das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel tragen. Die Brauerei Schladming bietet Biere an, die mit dem österreichischen BIO-Austria-Siegel ausgezeichnet sind.

Die Reste der Biererzeugung, Treber genannt, werden in der Landwirtschaft als Futtermittel und als Energieträger für die Biogaserzeugung verwendet. Um auch hier Sicherheit und Qualität zu gewährleisten, ist unser Treber mit dem PASTUS+-Zertifikat der Argrarmarkt Austria GesmbH gekennzeichnet, das gilt auch für die Überschusshefe, die ebenfalls als Futtermittel genutzt wird.

Transparenz ist uns wichtig: Konsumenten sollen über Bierzutaten und Nährwerte ausreichend informiert sein. Daher haben wir uns gemeinsam mit anderen Brauereien aus der Vereinigung „Brewers of Europe“ Ende 2015 dazu verpflichtet, freiwillig eine Reihe von Angaben zu unseren Produkten zu machen.

Wir lernen von unseren Partnern aus Wissenschaft und Forschung und tauschen uns regelmäßig mit Kunden und Konsumenten aus. Wir achten auf eine gute Kommunikation mit Lieferanten, Wirtschaftstreibenden, Vertretern der Politik und Medien und mit sonstigen Meinungsführern. Über positives Feedback freuen wir uns und auch über konstruktive Kritik – wir nutzen diese, um unsere Produkte und unsere Arbeitsabläufe kontinuierlich zu verbessern. Auf Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Fachvorträgen informieren wir über aktuelle Neuheiten und holen Rückmeldungen ein. 2016 waren wir etwa beim Regal Branchentreff, Cash Handelsforum und bei den REWE Nach­haltigkeitswochen vertreten.

Die Zusammenarbeit mit österreichischen Universitäten und Fachhochschulen ist uns wichtig. Gerne betreuen wir relevante wissenschaftliche Arbeiten. So sind wir immer auf dem neuesten Stand der Technik und können gezielt Innovationen vorantreiben. Neue Ideen setzen wir oft auch mit externen Partnern um. So arbeiten wir zum Beispiel in Göss mit der Firma BDI – BioEnergy International – eng zusammen, um das reibungslose Funktionieren der Biertrebervergärungsanlage zu garantieren. In Zipf evaluieren wir gemeinsam mit der RAG, der Rohöl Auf­suchungs-GmbH, die Geothermie-Nutzung im Brauprozess. 

Wir sind in zahlreichen Verbänden aktiv, um eine sozial und ökologisch nachhaltige Zukunft mitgestalten zu können:

  • Wirtschaftskammer Österreich
  • Verband der Brauereien Österreichs
  • ÖGI – Österreichisches Getränkeinstitut
  • IV – Industriellenvereinigung Österreichs
  • MAV – Markenartikel-Verband
Partnerschaften für die Zukunft

„Wir legen Wert auf die langfristige Qualität unserer Beziehungen – in allen Bereichen unserer täglichen Arbeit.“
Gabriela Maria Straka, Leitung Kommunikation/PR & CSR
Mitglied des UN Global Compact Steering Committees Austria

Best Practice

Schlüsselanhänger aus Kronenkorken

Jugend am Werk entwickelt Lebensperspektiven in der Behindertenintegration. 2016 haben „Jugend am Werk Steiermark“ und das Projekt „Re-Use-Design“ mit der Brau Union Österreich eine Kooperation gestartet: Menschen mit Beeinträchtigung fertigen aus Kronkorken unserer Marken sowie aus Stoffresten einer regionalen Trachtenfirma Schlüsselbänder, die als Kundengeschenke verwendet werden. So haben knapp ein Dutzend Menschen mit Beeinträchtigung eine sinnvolle Beschäftigung.

Kooperation mit „alpha nova“ in Graz

alpha nova in Graz unterstützt Menschen mit Beeinträchtigung in der beruflichen Integration. Im Rahmen einer Kooperation mit alpha nova beschäftigt die Brauerei Puntigam Menschen mit Beeinträchtigung. 

Kooperation mit dem Diakoniewerk Schladming: 

Das Diakoniewerk ermöglicht Menschen mit ­geistiger und mehrfacher Behinderung individuelle und bedürfnisorientierte Beschäftigungsmöglichkeiten. Als Projektpartner des Diakoniewerks Schladming bietet die Brauerei Schladming Menschen mit Beeinträchtigung eine sinnvolle Beschäftigung, sie nehmen am beruflichen Arbeitsleben teil und haben eine ­geordnete Tagesstruktur.

Kooperation mit „assista Soziale Dienste“ Vöcklabruck

assista entwickelt Lebensperspektiven in der Integration von Menschen mit Beeinträchtigung. 2016 hat assista mit der Brauerei Zipf eine Kooperation gestartet, die vier Menschen, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, eine sinnvolle integrative Beschäftigung ermöglicht.

Kooperation mit „Arge Chance“ in Schwechat

Der Verein Arge Chance ist ein vom AMS und Land ­Niederösterreich geförderter sozialökonomischer Beschäftigungsbetrieb, der erwerbslosen Menschen Arbeitsplätze, Arbeitstraining sowie soziale Betreuung auf Zeit bietet. Seit fünf Jahren besteht eine Kooperation mit der Brauerei Schwechat – Menschen mit Beeinträchtigung finden hier eine sinnvolle Beschäftigung.

Ausblick 2017
Vorreiter bei Nachhaltigkeit bleiben

Auch 2017 wird großes Augenmerk auf ­einen verantwortungsvollen ­Umgang mit der Gesellschaft gelegt. So soll die Zusammen­arbeit mit diversen ­Stakeholdern weiter forciert werden, um im Nachhaltig­keitsbereich Vor­reiter der ­Brauindustrie zu bleiben. Auch bei den Innovationen wird es 2017 Neuig­keiten geben.

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