DIE SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG. ZUM WOHL UNSERER MITARBEITER.

Ein Unternehmen ist nur so stark wie seine Mitarbeiter.
Das gilt auch für die Brau Union Österreich. 

Wir sind mehr als 2.300 Mitarbeiter, die unser Bier brauen, es vermarkten, verkaufen und liefern. Die Brau Union Österreich ist sich der Verantwortung gegenüber diesen Menschen bewusst. Daher bieten wir neben einer Bezahlung gemäß und in vielen Fällen über dem Kollektivvertrag diverse zusätzliche Incentives, Weiterbildungsmöglichkeiten und Leistungen zur Gesundheitsvorsorge. Der Zentralbetriebsrat sowie die Betriebsräte an den jeweiligen Brauereistandorten vertreten die wirtschaftlichen, sozialen, ­gesundheitlichen und kulturellen Interessen der gesamten Belegschaft im Unternehmen.

Wir lehnen jede Form der Diskriminierung strikt ab und ­fördern dagegen Vielfalt und Chancengleichheit. In unserem Arbeits­alltag werden wir dabei von einigen wichtigen Richtlinien geleitet – etwa der „Mitarbeiter- und Menschenrechte-Leitlinie“ der HEINEKEN-Familie, die sich an den Grundsätzen der International Labour Organization (ILO) orientiert (siehe www.ilo.org).

Mit unserer jährlichen Mitarbeiterbefragung, dem ­„Climate ­Survey“, erheben wir, wie zufrieden unsere Mitarbeiter heute sind und an welchen Stellen wir noch nachbessern können. 83 % aller Mitarbeiter haben an dieser Umfrage im Jahr 2016 teil­genommen, und es zeigt sich, dass 90 % der Befragten mit ihrem Arbeitgeber zufrieden sind und dies auch mit Stolz in die Öffentlichkeit tragen.

Gerade als verantwortungsvoller Produzent alkoholischer ­Getränke nehmen wir das Thema eines verantwortungsvollen ­Alkoholkonsums sehr ernst. Unsere Ansprüche an uns selbst sind dabei sehr hoch: So gibt es in der Brau Union Österreich bereits seit 2007 interne Richtlinien zum Alkoholkonsum am Arbeitsplatz – mit Informationen, aber auch mit Hilfsangeboten für Mitarbeiter mit Alkoholproblemen. Die Einhaltung der Richtlinien wird laufend kontrolliert und wir setzen auch Maßnahmen wie den „Enjoy Responsibly Day“, um unsere Belegschaft über einen verant­wortungsvollen und vorbildlichen Umgang mit ­Alkohol zu informieren – zum Wohl unserer Mitarbeiter und ihrer Familien. 

Strategieorientiert, nachhaltig, fordernd und fördernd.

„Mit einer strategischen Personal- und Organi­sationsentwicklung (POD) wollen wir die Brau Union Österreich bei Entwicklungsprozessen ­unterstützen, Veränderungen aktiv ­mitgestalten und mit zielgerichteten Maßnahmen die ­Kompetenzen aller Mitarbeiter für bestehende und zukünftige Aufgaben fördern.“
Angelika Mascherbauer, POD Manager

Aus- und Weiterbildung 2016

Die Brau Union Österreich fördert die Aus- und Weiterbildung der gesamten Belegschaft. Im Jahr 2016 nahm im Durchschnitt jeder Mitarbeiter an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen im Ausmaß von 16,3 Stunden teil. 

Auch auf eine hochwertige Lehrlingsausbildung legt die Brau Union Österreich seit jeher großen Wert. Das bestätigen die hohe Übernahmequote der Lehrlinge in ein fixes Anstellungsverhältnis, die erfolgreichen Lehrabschlüsse sowie die gute Reputation unserer ausgebildeten Lehrlinge am Arbeitsmarkt. 2016 konnten wir 40 Lehrlingen einen Ausbildungsplatz bieten, diese werden von 50 Lehrlingsausbildnern während der gesamten Lehrzeit betreut. Darüber hinaus veranstalten wir für alle Lehrlinge jährlich ein zweitägiges Lehrlingstraining. Oberstes Ziel dieser „Lehrlingsakademie“ ist es, die jungen Mitarbeiter in der Weiterentwicklung ihrer sozialen und persönlichen Kompetenzen zu unterstützen. Je nach Lehrjahr werden dabei unterschiedliche Themen behandelt. Die Brau Union Österreich wurde für ihre hohen Ausbildungsstandards 2016 mit dem ineo Gütezeichen ausgezeichnet.

Aus- und Weiterbildung 2016 in Stunden nach Geschlecht

Schwerpunkte in der Personal- und Organisationsentwicklung 2016.

  • Veränderungen gestalten
    Die Fähigkeit eines Unternehmens, Strategien umzusetzen und sich flexibel an Veränderungen anzupassen, hängt in hohem Maße von seiner Struktur ab. „Wie können wir aus den strategischen Zielen organisatorische Anforderungen ableiten?“ ist eine der zentralen Fragen, die uns beschäftigen. Unser Ziel ist es, Veränderungsprozesse zu initiieren sowie aktiv mitzugestalten und für Führungskräfte dabei „Challenger“ und Sparringspartner zu sein.
  • Fähigkeiten entwickeln
    Wissen und entsprechendes Verhalten sind wesentliche Erfolgsfaktoren, um gute Arbeit leisten zu können. Die Basis für die Erweiterung des eigenen Wissens ist die HEINEKEN-Lernphilosophie (70/20/10): Zu 70 % on the job, zu 20 % near the job (z. B. durch die Mitarbeit an einem abteilungsübergreifenden Projekt) und zu 10 % off the job (Seminare, Fachtagungen, Lehrgänge). Unser Verhalten orientiert sich an den HEINEKEN-Verhaltensregeln.
  • Führungskräfte fördern
    Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Entwicklung von Führungskräften und qualifiziertem Führungsnachwuchs. Für sie bieten wir eine Reihe von Trainingsangeboten auch im Rahmen der HEINEKEN-Gruppe an.
  • Talente managen
    Die Identifikation von engagierten Talenten und ihre ­systematische Förderung stellt sicher, dass wir heute und in Zukunft das beste Team haben. Mit ihrer Förderung ­nutzen wir Entwicklungspotenziale im Unternehmen und ver­bessern die individuelle Nachfolgeplanung.

Wir garantieren Arbeitssicherheit und Gesundheit.

„Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist unser höchstes Gut. ‚Null Unfälle‘ ist und bleibt unser Ziel. Um diesem näher zu kommen, schaffen wir mit aller Konsequenz an all unseren Standorten ein möglichst gesundes und sicheres Arbeitsumfeld.“
Christian Gejer, Health & Safety Manager

 

Unser Geschäftserfolg und unsere nachhaltige Entwicklung hängen vom Wohlbefinden und der Motivation unserer Mitarbeiter ab. Mit Projekten zum Thema „Fit im Job“ stellen wir sicher, dass diese sowohl physisch als auch psychisch in der Lage sind, ihren Aufgaben mit Freude und Engagement nachzukommen. Unsere Sicherheitsprogramme sorgen für ein sicheres Arbeitsumfeld und einen reibungslosen Ablauf. 

Unser oberstes Ziel ist es, die Arbeitsunfälle an allen Standorten auf null zu reduzieren und damit auch Ausfallstage zu vermindern. Im Jahr 2016 kam es zu keinen arbeitsbedingten Todesfällen, jedoch zu 46 Unfällen (inkl. leichten und schweren Unfällen). 

Für Arbeitssicherheit und Gesundheit sind alle Führungs­kräfte verantwortlich, unterstützt durch unser SHE (Safety, Health & Environment)-Committee. Die Einhaltung aller Richtlinien und Vorgaben wird durch regelmäßige Begehungen vor Ort überprüft. Außerdem setzen wir jedes Jahr zielgruppenorientierte Projekte um. 2016 lag unser Schwerpunkt auf „Safety in Secondary Distribution“. Die Sicherheitsbeobachtungen durch Vorgesetzte erleichtern es, Unfallursachen zu klären und Maßnahmen zu setzen, um Unfälle zu vermeiden. Zudem haben wir 2016 verstärkt auf Sicherheit in der Produktion und Logistik gesetzt.

Maßnahmen 2016

  • Kontinuierliche Maschinensicherheitsüberprüfungen in der Produktion
  • Einführung einer einheitlichen Dokumentation für Contractoren/Auftragnehmer 
  • Fokus auf „Safety in Secondary Distribution“
  • Ernennung der „Road Safety Officers“: Ein Safety Officer ist jeweils für 50 Fahrzeuge verantwortlich.

Beim Thema Mitarbeitergesundheit konzentrieren wir uns auf drei Bereiche:

  • Verhaltensprävention Gesund führen: Führung als gesundheitsrelevantes Thema erkennen. Führungskräfte dafür sensibilisieren, ausbilden und dabei unterstützen
  • Gesunder Arbeitsplatz: psychische und körperliche  Belastungen am Arbeitsplatz evaluieren
  • Förderung der Fitness und Gesundheit
    Die Fitness und Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig. Seit 2005 stellen wir das Thema Betriebliche Gesundheitsförderung unter der Marke „Fit im Job“ (FIJ) in den Mittelpunkt der Aktivitäten als attraktiver Arbeitgeber, begleitet von einem umfassenden Maßnahmenpaket. An allen Standorten der Brau Union Österreich gibt es etwa FIJ-Ansprechpartner sowie Health & Safety Specialists. Sie alle stehen in ständigem Kontakt mit den Kollegen vor Ort.
  • Wiedereingliederung nach einem Langzeitkrankenstand
    Nach einer schweren Erkrankung wieder arbeiten zu gehen, ist eine große Herausforderung. Unser Betriebliches Eingliederungsmanagement begleitet Mitarbeiter in dieser schwierigen Phase und bietet frühzeitige, gezielte und individuell abgestimmte Unterstützungsmaßnahmen für einen gelungenen Wiedereinstieg.
Best Practice

SHE (Safety Health Environment) Schwerpunkt 2016/2017 

Aufgrund der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung sowie der Evaluierung der körperlichen Belastungen der Bierführer haben wir den SHE-Schwerpunkt 2016/17 auf die Gesundheitsförderung im Zustellfuhrpark gelegt. Um von den Ergebnissen zu sinnvollen Maßnahmen zu kommen, haben wir einen Workshop mit Bierführern aus allen Regionen, dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, den Safety-Koordinatoren und einem Sportwissenschaftler abgehalten. Dabei haben wir den gesamten Prozess des Bierführers – vom Einstellen des Sitzes bis zum Aufladen des Leergutes – durchleuchtet und Anleitungen entwickelt, wie die Arbeit sicherer und gesundheitsschonender ausgeführt werden kann. Das Ergebnis des Workshops kann sich sehen lassen: Ein Video macht allen bestehenden und künftigen Bierführern die Anleitungen, Tipps von Kollegen für Kollegen sowie Aufwärm- und Ausgleichsübungen für zu Hause sichtbar.

Ausblick 2017

Für 2017 sind weitere Aktivitäten im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheit geplant. Der Fokus liegt dabei verstärkt auf der Kommunikation  und Vermittlung unserer „HEINEKEN Life ­Saving Rules“ – einem Regelwerk zum Thema ­Arbeitssicherheit. Laufende Schulungen zum sicheren Be- und Entladen von LKW sollen die Sicherheit der Mitarbeiter im Fuhrpark weiter erhöhen. Darüber hinaus werden wir in unserer internen Wissensplattform „ONE2Learn“ einen Informationsbereich zu Safety & Health integrieren und Schulungen via E-Learning anbieten.

Auch eine neue Safety-Struktur ist geplant. Zusätzlich zum Health & Safety-Manager werden zwei regionale Safety-Koordinatoren sowie ein Safety- & Health-Specialist an jedem Brauereistandort gemeinsam die Sicherheitsthemen vor Ort bearbeiten und die Projekte vorantreiben.


MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken